Der alltägliche Wahnsinn
 



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A ZuS Life

ZuS sein das ist sch?n. Allerdings nur dann, wenn ausgeblendet wird, dass die Einteilung ein Tollhaus ist, die Regelung so klar wie die Frage nach dem Sinn des Lebens ist und offiziell Personalvollbestand herrscht, obwohl im Depot eine lange Liste mit ungedeckten ZuS-Touren h?ngt. Ja, wer all das (und vieles mehr) ausblendet, f?r den ist das Leben eines ZuS doch angenehm. Wer das nicht kann landet entweder bei "Geduld und Ironie" (Johannes Agnoli) oder dessen Kopf droht zu platzen...
19.1.06 02:11


Eigentum...

Das Eigentum, so scheint es bei fleissiger Lekt?re des b?rgerlichen Leitblattes Nr. 1 der Schweiz (NZZ), ist die L?sung f?r alle (wirtschaftlichen) Probleme. Die L?sung des Problems von Konflikten angesichts knapper G?ter ist die Institution des Privateigentums (NZZ vom 20. September 2005), heisst es da zuweilen unverbl?mt. Hierzu will ich drei sch?ne Texte marxistischer Kritik an der Ideologie, Privateigentum sei die Basis von Freiheit und friedlicher Kooperation (ebenda) verlinken.

Oscar Wilde, Die Seele des Menschen im Sozialismus.

Und zwei Texte vom Gegenstandpunkt zum ideologischen Blick auf Entwicklungsl?nder und Afrika:

Warum sind viele Menschen in den Entwicklungsl?ndern arm?

K?nnen 280 Millionen Afrikaner nun ruhiger schlafen?
25.9.05 22:35


19.9.05 18:01


Das Tor gehört zu 70% mir und zu 40% dem Wilmots (Ingo Anderbrügge)

Fussball ist ein sch?ner Sport und Fussballer verbreiten gerne und wortreich ihre Meinungen. Die sch?nste und am?santesten Spr?che gibts hier.

17.9.05 13:50


Identität ist immer Zwang

Ruth Mazo Karras hebt in ihrem genialen Buch Sexuality In Medieval Europa hervor, dass sexuelle Identit?t gesellschaftlich konstruiert ist und die Individuen ihre Identit?t nicht selber w?hlen, sondern unter die gesellschaftlich gegebenen geordnet werden, diese daher very real sind:

But the social construction of sexuality does not imply that individuals choose their own identities - it is the way the broader culture gives meaning to sex through medical, legal, or religious systems that creates sexual identities for them, and these identities are very real.
(Ruth Mazo Karras, Sexuality In Medieval Europe. Doing unto others, New York 2005, S. 8)


Dass sexuelle Identit?ten konstruiert sind, kann sehr einfach an Alltagserfahrungen gezeigt werden. Wenn z.B. ein bestimmtes Stadion oder bestimmte Farben als "schwul" bezeichnet werden, tritt der Charakter dieser Konstruktion sehr deutlich zu Tage. Das konstruieren von sexuellen Identit?ten geh?rt zur Alltagsreligion (Detlev Claussen) der b?rgerlichen Gesellschaft. Und bei Eintreten anderer Umst?nde (z.B. Krise, etc.) kann sich diese Alltagsreligion sehr schnell von struktureller in offene Gewalt wandeln...
15.9.05 15:42


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